Diese Frage haben Sie sich sicherlich schon öfters gestellt – oder werden Sie sich stellen wenn Sie Onlinemarketing für Ihr Unternehmen nutzen wollen. Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat…, Netzwerke gibt es viele, die Wahl des für Sie passenden kann Ihnen viel Geld und Aufwand sparen und gleichzeitig den erzielten ROI beträchtlich erhöhen.

Wenn man in Social Media aktiv wird ist ja Facebook zum Standard geworden. Kunden erwarten heutzutage bereits von einem Unternehmen dass es eine eigene Facebook Page besitzt und darauf professionelle Inhalte anbietet. Facebook hat auch die mit Abstand größte Userzahl, jede Social Media Kampagne sollte also einen Firmenauftritt auf Facebook beinhalten.
Darüberhinaus gibt es aber weitere größere und kleinere soziale Netzwerke in denen ein Engagement sinnvoll sein kann bzw. wo es sich lohnen kann das Hauptaugenmerk darauf zu legen.

Die Kriterien für die Wahl der passenden Social Media Plattform für mein Unternehmen

Letztendlich dreht es sich immer um Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Ihre Leistungen. Wie sind sie beschaffen, was macht sie aus, wie können und sollen sie den Kunden präsentiert werden? Für einen Fotografen eignet sich Instagram ideal um dort seine Bilder zu präsentieren, ein Vortragender kann seine Vorträge (oder Ausschnitte daraus) ideal auf Youtube präsentieren, für Unternehmen im technischen Bereich oder auch Newsanbieter ist Twitter ideal.
Neben der Beschaffenheit der Leistungen ist die Zielgruppe ein weiteres Kriterium: Facebook deckt heutzutage von Jugendlichen bis zu Senioren jede Altersschicht ab, auf Instagram dagegen ist eher die Gruppe der 16-35-jährigen aktiv – und wer speziell Jugendliche und Teenager ansprechen will sollte ein besonderes Augenmerk auf Snapchat legen. Das heißt nicht dass man auf Facebook nicht auch gezielt 14-jährige Schüler ansprechen kann, genausowenig bedeutet das dass man auf Snapchat nicht auch mit der Altersgruppe 35+ in Interaktion treten kann, es ist aber so dass bestimmte Altersgruppen in bestimmten Netzwerken aktiver oder weniger aktiv sind als andere.
Neben dem Alter spielen natürlich auch die Interessen der Zielgruppe eine Rolle, die sich teilweise stark bei den einzelnen Plattformen unterscheiden können – insbesondere dann wenn man auf Nischenportalge setzen möchte.

Anhand dieser Kriterien muss nun entschieden werden in welchen Social Media Netzwerken das Unternehmen aktiv wird, die redaktionellen Inhalte (Ansprache der User, Darstellung der Inhalte, Häufigkeit der Posts…) dementsprechend an die jeweilige Plattform angepasst werden.

Ist es nicht sinnvoller in vielen Netzwerken aktiv zu sein um eine große Userzahl anzusprechen?

Kurze Antwort: Nein! Denn die professionelle Betreuung einer Social Media Präsenz kostet viel Zeit und Geld, egal ob die Arbeiten inhouse erfolgen oder an eine externe Agentur vergeben werden. Außerdem ist nicht jede Plattform – wie oben beschrieben – für jedes Produkt und jede Zielgruppe geeignet. Mit dem Aufwand mit dem Sie beispielsweise in Google+ 10 Neukunden gewinnen (wenn Sie schon in Facebook und Twitter aktiv sind) könnten Sie in Facebook vielleicht die 10- oder x-fache Zahl an Neukunden gewinnen – oder auch umgekehrt. Eine genaue Analyse ist also unabdingbar und hilft Kosten zu sparen und die Erfolge durch Social Media Marketing zu vergrößern.