Ein entscheidender Punkt ob eine Newsletter-Kampagne erfolgreich ist oder nicht ist die Zustellrate? Wie wird sie berechnet und was sagt sie aus? Die Antworten stehen im Beitrag…

Was ist die Zustellrate beim Newsletter Marketing?

Beim Versand eines Newsletters werden die Emails an eine bestimmte Empfängergruppe, die sogenannten Versandmenge versendet. Darin sind alle Emailadressen enthalten, die dem Empfang des Newsletters zugestimmt haben.
Wird nun ein Newsletter versendet so kann es immer wieder vorkommen, dass an einzelne Emailadressen die Emails nicht zugestellt werden können. Emails, die zwar versendet, aber nicht zugestellt werden konnten werden als “Bounce” bezeichnet. Die Zustellrate gibt also Auskunft darüber, wie hoch der Anteil der Emails ist, die auch zugestellt werden konnten.

Wie berechnet sich die Zustellrate?

Die Zustellrate wird mit folgender Formel berechnet:

((Versandmene – Bounces) / Versandmenge) * 100

Warum können Emails nicht zugestellt werden?

Das kann verschiedene Gründe haben. Es kann sein dass die Mailbox voll ist oder kurzfristig nicht erreichbar ist. Können Emails nur kurzfristig nicht zugestellt werden, so spricht man von “Softbounces”.
Emailadressen können aber auch überhaupt nicht mehr erreichbar sein, beispielsweise wenn die Emailadresse gelöscht wurde. Dann spricht man von “Hardbounces”.

Was kann man aus der Zustellrate ablesen und wie sollte man darauf reagieren?

Grundsätzlich gilt: Je höher der Wert der Zustellrate, umso besser. Bei allen üblichen Newsletter-Marketing-Tools (Bsp.: Newsletter2Go oder Mailchimp) bezahlt man anhand der Anzahl der versendeten Emails. Werden also Emails an Empfängeradressen versendet die diese nicht mehr annehmen, so kostet das nur unnütz Geld.
Außerdem ein wichtiger Punkt: Werden viele Emails an Empfängeradressen geschickt die es nicht mehr gibt, so erhöht das den Spamscore des Newsletters bzw. der Absenderdomain. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit dass Emails von dieser Emailadresse oder Domain als Spam eingestuft werden steigt, es wird häufiger vorkommen, dass die Emails dann deshalb nicht mehr zugestellt werden weil sie als Spam interpretiert werden.

Man sollte also immer darauf achten, die Zustellrate hoch zu halten. Dabei legt man vor allem Wert auf die Verringerung der Hardbounces – Emailadressen die also dauerhaft nicht erreichbar sind müssen zeitnah aus der Empfängerliste gelöscht werden.