Heute geht es um das Thema Umzug einer WordPress-Website: entweder vom Enwicklungsserver auf den Liveserver, oder vom alten Hoster zum neuen Hoster. Wie zieht man eine WordPress-Website korrekt und erfolgreich um und was muss man dabei beachten?

Der Umzug einer WordPress-Website kommt häufiger vor als man denkt. Entweder soll die vom Webdesigner fertig erstellte Homepage nun am echten Webserver veröffentlicht werden, oder man zieht zu einem anderen Hoster um oder man wechselt die Hauptdomain. Das alles sind Gründe die quasi den Umzug einer WordPress-Website bedeuten.

Der Vorteil ist dass WordPress grundsätzlich ein relativ übersichtlich aufgebautes System ist und einfach und schnell übersiedelt werden kann, es müssen nur ein paar Dinge beachtet und richtig durchgeführt werden – diese führen wir hier an:

  1. Übertragung der Websitedateien auf den neuen Server
    Die Dateien der Website müssen mittels FTP vom alten zum neuen Server übertragen werden. Dabei darf die Ordnerstruktur keinesfalls geändert werden, am sichersten ist es einfach den gesamten Webordner lokal auf den PC downzuloaden und dann am neuen Webspace wieder hochzuladen.
  2. Anpassung der Konfigurationsdatei wp-config.php
    Die Datei “wp-config.php” ist das Herzstück von WordPress, hier werden die Grundeinstellungen wie Datenbankzugangsdaten eingerichtet. Und diese müssen hier auch geändert werden, dazu einfach in die jeweilige Felder die Zugangsdaten des neuen Hosters eintragen.
  3. Datenbank übertragen
    Nun muss die Datenbank übertragen werden. Am einfachsten geht das mit dem bei den meisten Webhostern verwendeten Tool “Phpmyadmin”. Darin kann man mit wenigen Mausklicks eine Datenbank als Dump exportieren, dieser Dump wird dann über Phpmyadmin am neuen Webhost wieder importiert.
  4. Anpassung der Grundeinträge in der Datenbank
    Bevor man sich zum ersten Mal in das Backend einloggen kann müssen nun Einträge direkt in der Datenbank geändert werden. Dazu direkt nach dem Import in Phpmyadmin am neuen Host die Tabelle “wp-options” öffnen, gleich am Beginn müssen die Einträge “siteurl” und “home” an den neuen Hoster angepasst werden. Allerdings nur wenn sich auch die Domain ändert, wechselt man nur den Hoster und die Domain bleibt gleich muss hier auch nichts angepasst werden.
  5. Anpassen der Urls im Backend
    Nun kann man sich in das Backend einloggen, hier müssen nun alle weiteren Urleinträge (zum Beispiel bei verlinkten Beiträgen oder direkt in Beiträgen) an die neue Url angepasst werden. Dafür gibt es praktische Plugins die einem diese Arbeit abnehmen und auch dafür sorgen dass keine Einträge übersehen werden, wir verwenden meist Velvet Blue Update Urls oder Better Search and Replace.
  6. Testen
    Eigentlich ist der Umzug auf den neuen Webserver bzw. auf die neue Domain damit bereits erledigt. Es empfiehlt sich nun noch etwas zu testen, die Seite durchzuklicken, Links und Anhänge zu überprüfen. Im Einzelfall könnten noch kleinere Korrekturen an Pfaden (zum Beispiel direkt in einzelnen Beiträgen) nötig sein, grundsätzlich ist der Umzug aber beendet und die Website läuft am neuen Webhost.

Wie man sieht, der Umzug einer WordPress-Website ist relativ einfach durchführbar. Wer es noch einfacher haben möchte kann auch Tools wie Duplicator nutzen die einem die meisten Arbeitsschritte abnehmen. Manchmal verursachen diese Tools aber auch Probleme weil sie ja automatisch ablaufen, wenn man die Schritte manuell durchführt kann man die besser eingreifen und gegebenenfalls im Fehlerfall auch einzelne Schritte wiederholen. Der Transfer einer WordPress-Website per Hand ist daher die sicherere Variante.

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